Aschermittwoch

Der Aschermittwoch fiel im Kalenderjahr 2019 auf den 6. März. Das Datum ist jedoch nicht feststehend, da sich dieser Tag nach dem Osterfest richtet. Der Aschermittwoch wird am 46. Tag vor dem Ostersonntag begangen. Da Ostern jedes Jahr variiert, findet der Aschermittwoch innerhalb eines Zeitraums zwischen dem 4. 2. und dem 10. 3. statt.
Der Name geht auf die Asche zurück, die die Gläubigen über Stirn oder Scheitel gestreut bekommen. Die Asche wird von am Palmsonntag des vergangenen Jahres verbrannten Palmen gewonnen. Dies soll als Zeichen der Buße gelten, um Sünden zu bereuen und an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens erinnern. Der Aschermittwoch ist kein gesetzlicher Feiertag.

Geschichte

Bereits im Alten Testament wird Asche oder auch das Sich-Bestreuen mit Asche als Symbol für Buße oder dem Bereuen von Sünden verwandt. So wird z. B. davon berichtet, dass "Könige ihr Gewand zerrissen und sich in die Asche setzten" oder, dass "zu Gott in Sack und Asche gefleht wurde". Gegen Ende des 10. Jahrhunderts n. Chr. wurde das Bestreuen mit Asche in den Kirchen allgemein üblich. Im 11. Jahrhundert wurde sogar ein Gebet bzgl. der Segnung mit der verwendeten Asche geschrieben. Papst Urban II. empfahl das Sich-Bestreuen mit Asche schließlich als Brauch für alle Kirchenmitglieder.

Dabei wird bis heute den Gläubigen ein Aschenkreuz auf die Stirn gemalt oder die Asche in Kreuzform auf den Kopf gestreut. Es soll dabei zu einem Umdenken bzw. einer Sinnesänderung der Gläubigen kommen.

Bedeutung

Der Aschermittwoch soll Gläubigen helfen, sich auf das "geistige Leben" und somit auf Gott zu konzentrieren. Katholiken fasten an diesem Tag, um sich von nichts "Fleischlichem" ablenken zu lassen. Dabei kommt es jedoch nicht nur auf die strikte Einhaltung von Vorschriften an, sondern es wird die eigene Verantwortung in Bezug auf den Umgang mit der Schöpfung Gottes in den Mittelpunkt gestellt. Jeder wird angeregt, seinen Standpunkt zu gewissen Punkten im eigenen Leben zu überdenken und, wenn nötig, Änderungen vorzunehmen.

So wie Asche in vergangenen Zeit als Putzmittel Verwendung fand, stellt sie heute unter dem kirchlichen Feiertag Aschermittwoch den Zeitpunkt zur "Reinigung der eigenen Seele" dar. Einem bewussterem und verantwortungsvollerem Leben soll daher nichts mehr im Wege stehen, da das "Ich" von Altlasten befreit wurde.

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