Christi Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt (oder auch "Erhöhung Christi" genannt) beschreibt Jesu Rückkehr in den Himmel. Dies geschah 40 Tage nachdem er auferstanden war. Daher wird das Fest auch heute noch 40 Tage nach dem Osterfest gefeiert. Da Ostern an einem beweglichen Datum gefeiert wird, ist dies demzufolge bei Christi Himmelfahrt genauso. Der zeitliche Rahmen bewegt sich zwischen dem 30. April und dem 3. Juni.
Christi Himmelfahrt ist in Deutschland ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag, an dem Geschäfte, Banken usw. geschlossen sind. An diesem Tag ist ebenfalls schulfrei. Die Wichtigkeit reicht auch an diesem Feiertag über Landesgrenzen hinaus, da auch in anderen Ländern, wie z. B. Dänemark, Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Belgien, Niederlande, Frankreich und Luxemburg, Christi Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag ist.

Geschichte

Auch für diesen Tag bildet die biblische Geschichte die Handlungsgrundlage. Jesus befindet sich mit seinen treuen, sorgfältig ausgewählten Jüngern in einem Dorf nahe Bethanien, was auf einem Osthang des Ölbergs liegt. Diese treuen Freunde haben die Himmelfahrt mit ihren eigenen Augen gesehen. Der Bibelbericht sagt dazu gemäß Apostelgeschichte Kapitel 1 Vers 9: "Nachdem er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, sodass sie ihn nicht mehr sehen konnten."

Es gibt keine Belege dafür, dass die Urchristen Jesu Himmelfahrt feierten, da er ihnen lediglich gebot, sich seines Todestages zu erinnern. Später wurde dieser Tag jedoch zusammen mit dem Pfingstfest gefeiert. Ab Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. gibt es Belege in Geschichte und Malerei, dass Christi Himmelfahrt in den Kirchen eingeführt und und als alljährlicher Feiertag begangen wurde.

Bedeutung und Bräuche

Die Bedeutung ergibt sich eigentlich aus dem Namen selbst, nämlich der Rückkehr Jesu zu seinem Vater in den Himmel. Gläubige berufen sich dabei auf die Berichte im Lukas-Evangelium und der Apostelgeschichte. Diese Berichte werden auch in Gottesdiensten aufgegriffen. Außerdem finden am Himmelfahrtstag (und teilweise auch schon vorher) Prozessionszüge statt. Dabei gibt es oft eine Reiterstaffel, welche von Fußpilgern begleitet wird.

In katholischen Regionen ist der Brauch verbreitet, eine Christusstatue durch das so genannte "Heiliggeistloch" zu ziehen, bis diese schließlich auf dem Kirchenspeicher ankommt. Außerdem werden in dieser Zeit vermehrt Gebete um die Gabe des Heiligen Geistes gesprochen. Wer kein gläubiger Christ ist, kennt den Tag eher unter dem Begriff "Vatertag" oder "Herrentag". Die Hintergründe dazu werden im Beitrag "Vatertag" näher erklärt.

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