Ostersonntag

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu gefeiert, was verbindlich im Konzil von Nicäa festgelegt wurde. Es ist der höchste Feiertag und somit ein Festtag für gläubige Christen. Mit diesem Tag beginnt das Osterfest, während die "heiligen Drei Tage" (triduum Sacrum) enden. Im Jahr 2019 fiel der Ostersonntag auf den 21. April. Es ist jedoch kein feststehendes Datum, da sich das Osterdatum nach dem Mondkalender richtet.

Zur Berechnung des Ostersonntags ist folgendes zu sagen: Da Frühlingsanfang und frühester Vollmond im Frühling feststehen, kann die Zeitspanne eingegrenzt werden. Ostersonntag ist der Sonntag, welcher dem ersten Frühlingsvollmond folgt. Damit ergibt sich ein jährliches Zeitfester vom 22. März bis spätestens 25. April für diesen Feiertag. In Deutschland ist der Ostersonntag ein gesetzlicher und bundesweiter Feiertag.

Geschichte

Die Geschichte des Ostersonntags basiert auf den Grundlagen des Auferstehungsberichtes Jesu Christi, der in den Evangelien aufgezeichnet wurde. Die Auferstehung an sich wurde von keinem der Jünger beobachtet. Am dritten Tag nach Jesu Tod kamen jedoch Frauen zu seinem Grab, darunter auch Maria Magdalene. Sie bemerken, dass der große Stein vor dem Grab weggerollt und die Grabkammer leer war. Maria rennt sofort los, um die Botschaft seinen Aposteln überbringen.

Die anderen Frauen bleiben zunächst zurück am Grab. Engel, die sich in der Grabkammer befinden, sprechen nun zu ihnen und sagen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Mit dieser Nachricht suchen sie nun auch Jesu Jünger, um die Botschaft der Auferstehung Jesu bekannt zu machen. Auf dem Weg erscheint ihnen Jesus, und gibt sich zu erkennen. Er sagt, sie sollen alle nach Galiläa gehen, da er dort treffen wird. Später geschieht dies auch und seine Jünger erhalten den Auftrag, überall zu predigen.

Bedeutung und Bräuche

Für gläubige Christen ist die Auferstehung Jesu der Dreh- und Angelpunkt ihres Glaubens. Dadurch ist eine Versöhnung mit Gott und Vergebung von begangenen Sünden erst ermöglicht worden. Außerdem konnten die Menschen von Sünde und Tod erlöst werden und haben eine Hoffnung auf ewiges Leben erhalten.

Die heute bekannten Osterbräuche, wie "Osterhase und Osterei" haben nichts mit der Auferstehung Jesu zu tun, sondern wurzeln in heidnischen Gebräuchen in Verbindung mit Fruchtbarkeitsritualen. Viele Familien nutzen die Zeit einfach zum Zusammensein. Es wird oftmals Lammfleisch verzehrt, was in seiner Bedeutung an Jesus, das "Lamm Gottes" erinnern soll.

Ostersonntag 2020

Ostersonntag
Sonntag, 12. April 2020
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Ostersonntag: vergangene Jahre

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