Pfingsten

Pfingsten wird auch als "Fest der Wochen", "Fest der Ernte" oder "Tag der ersten reifen Früchte" bezeichnet. Christen gedenken in dieser Zeit der Ausgießung des heiligen Geistes. Oftmals wird hierin die Gründung der christlichen Kirche gesehen.

Pfingsten bedeutet 50. Tag. Daher wird es am 50. Tag nach der Auferstehung Christi (Ostern) gefeiert. Da Pfingsten vom beweglichen Osterdatum abhängig ist, ist dies ebenfalls nicht feststehend. Da sich am Tag der Auferstehung Jesu (einem Sonntag) orientiert wird, wird Pfingsten auch immer an einem Sonntag gefeiert. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von frühestens 10. Mai bis spätestens 13. Juni. Im Jahr 2019 fiel Pfingsten auf den 9. Juni.

Geschichte

Gemäß dem biblischen Bericht aus Apostelgeschichte Kapitel 1 geht hervor, dass sich ca. 120 Jünger Christi in einem Saal in Jerusalem getroffen hatten. Dies geschah zu Pfingsten im Jahr 33 n. Chr. Nach gemeinsamen Gebeten wurde auf diese Jünger der heilige Geist Gottes ausgegossen.

Dass wirklich der Geist Gottes vorhanden war, zeigt die Tatsache, dass diese 120 Jünger plötzlich in unterschiedlichen Sprachen sprechen konnten. Als Zeichen dieses Geistes Gottes wurden über ihren Köpfen kleine Feuerzungen sichtbar. Dadurch konnte anderen Anwesenden gepredigt werden und sie konnten die "großen Dinge Gottes" verstehen. Zu dieser Zeit wurde das erste Mal Jesu Gebot, "im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes" zu taufen, gepredigt und danach aus ausgeführt.

Die Urchristen kannten Pfingsten jedoch nicht als Feiertag. Das christliche Fest findet erstmals im Jahr 130 n. Chr. Erwähnung.

Bedeutung und Bräuche

Wie bereits erwähnt, ist die Ausgießung des heiligen Geistes für Gläubige etwas Besonderes. Nur dadurch konnte das Gebot Jesus, überall zu predigen, ausgeführt werden. In religiösen Gegenden werden Gläubige zu Gottesdiensten eingeladen, um sich an das christliche Vorbild zu erinnern. Während dieser Zeit werden Kirchen oft mit roten Blütenblättern geschmückt, was an die symbolischen Feuerzungen erinnern soll. In Prozessionen wird dem ebenfalls gedacht.

Zu den eher weltlichen Bräuchen gehören das Pfingstbaumpflanzen, das Schmücken eines Pfingstochsen oder das Feiern einer Pfingstkirmes. Dabei geht es vorwiegend darum, dass auf Fruchtbarkeit und möglichst reiches Wachstum bzw. Gedeihen von Nahrungsmitteln oder Tieren gehofft wird, um eine gute und ertragreiche Ernte einbringen zu können. In anderen Gegenden wird das Birkenstecken durchgeführt. Dabei stellen verliebte Männer der Angebeteten in der Pfingstnacht eine Birke ans Haus.

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